Duo-Ausstellung im Rahmen von Folkwang Finale 2026
In der gemeinsamen Ausstellung von Konstantin Pütz und Silviu Guiman treffen zwei künstlerische Positionen aufeinander, die sich aus verwandten Wurzeln speisen: extraktive Landschaften, biografische Spuren und Familiengeschichten, die sich in geologische Tiefenzeit einschreiben – zwischen Kohleabbau in Malaysia und Essen und einem imaginären Goldabbauort namens GORA.
„GORA“ übersetzt einen ehemaligen Goldabbauort in einen erfahrbaren Raum. Eine Film- und Klangarbeit sowie großformatige Bildobjekte verwandeln die Trichterebene auf Zollverein in eine Landschaft zweiter Ordnung. Klang löst sich von seinem Ursprung, Regen fällt lautlos, der Raum verlangsamt sich. Es bleibt eine stillgelegte Mine, ein Berg als mineralische Intelligenz, eine dunkle Substanz, die Form annimmt, und eine Gemeinschaft, die ihre Namen verlernt hat.
„the catfish and the canary“ ist ein Märchen, das sich über verschiedene Epochen, Realitätsgefilde und den halben Globus spannt. Ausgehend von zwei Orten, die im 20. Jahrhundert stark durch den Bergbau geprägt wurden, webt sich ein Netz zusammen. Lokalen Mythen, persönlichen Anekdoten und andere Narrative bilden das Skript, ehemals industrialisierte Orte die Bühne. Der Mythos und die Landschaft materialisieren sich durch kleine Artefakte im Raum und zeugen von Orten und Zeiten, die man zu kennen glaubt.
Folkwang Finale 2026
Ob junge fotografische Positionen, innovative Produktentwicklungen oder experimentelle Designprojekte: Beim Folkwang Finale zeigen die Absolvent:innen des Fachbereichs Gestaltung ihre erfolgreichen Bachelor- und Masterprojekte aus den Studienbereichen Fotografie, Industrial Design und Intermediale Gestaltung.